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Raw Frand zu Parschat Korach 5767 (Beitrag 1)

Das Ketoret als Mittel gegen die Plage

Nach dem Vorfall mit Korach und den darauf folgenden Klagen der Bne Jisrael, hatte der Allmächtige vor, das jüdische Volk durch eine Plage auszulöschen.

„Haschem sprach zu Mosche und sagte: Sondert euch von dieser Versammlung ab, und Ich werde sie in einem Augenblick vertilgen!“, da fielen sie (Mosche und Aharon) auf ihr Angesicht. Und Mosche sprach zu Aharon: „Nimm die Rauch- pfanne und tue Feuer darauf vom Altare, und lege Ketoret (Weihrauch) darauf und bringe es eilends zur Versammlung und sühne für sie, denn der Zorn ist ausgebrochen von Haschem; die Plage hat begonnen!“ (Bamidbar 19, 9-11).

Da Mosche Rabbenu anscheinend von sich aus diese Initiative ergriffen hatte, fragt Raschi, warum gerade das Ketoret als Mittel gegen die Plage gewählt wurde. Raschi antwortet, dass das ein Geheimnis war, das Mosche vom Todesengel während seines Aufenthalts auf dem Berg Sinai erfahren hatte. Mosche hatte nämlich gehört, dass das Ketoret zum Beenden von Plagen wirksam ist. Raschi fügt hinzu, dass bei einer Plage jeder ausgelöscht wird, unabhängig davon, ob er rechtschaffen oder böse ist.

Eine Plage ist wie ein geistiger Hurrikan oder Tornado. Wenn sie einmal begonnen hat, wird alles, das in ihrem Weg ist, vernichtet. Wenn der Zerstörer die Erlaubnis bekommen hat, zu zerstören, wird kein Unterschied zwischen einem Zadik und einem Rascha gemacht.
Was ist so besonders am Ketoret, dass es als wirksames Mittel gegen eine Plage nützt? Ich sah dazu eine wunderschöne Erklärung von Raw Nissan Alpert.

Das Ketoret ist das Mittel gegen eine Plage, bei der nicht zwischen Rechtschaffenen und Bösen unterschieden wird. Denn dieser Weihrauch war der einzige Dienst im Bet Hamikasch, bei dem etwas beigemischt wurde, das schlecht roch. Das 11. Gewürz namens Chelbena hatte einen schlechten Geruch. Warum fügte man einen schlecht riechenden Bestandteil in die Masse des Räucherwerks ein, die vor dem Allmächtigen „einen angenehmen Geruch“ erzeugen sollte?

Das symbolisierte, dass man sich um beide – die Rechtschaffenen und die Schlechten - kümmern muss. Wir mischen ein schlechtriechendes Ge- würz bei, zum Symbol, dass wir auch die schlechten Leute in unseren Gebeten ein- schliessen sollen. Auch sie brauchen Sühne.

Das ist ein ähnliches Symbol wie das der vier Arten am Sukkot. Der Etrog hat Geschmack und Wohlgeruch und repräsentiert beides – das Torawissen und die guten Taten. Der Lulaw (Datteln) hat nur Geschmack und die Hadassim haben nur Wohlgeruch. Die Arawa (Bachweide) hat weder Geschmack noch riecht sie gut. Sie verkörpert den Juden, der weder Tora noch gute Taten besitzt. Aber auch solche Leute müssen in unsere Gebete eingeschlossen werden. Daher repräsentierten die vier Arten von Sukkot die vier Arten von Juden, die am Festtag zusammen- geführt werden.

So symbolisierte auch das Ketoret im Bet Hamikdasch, dass wir uns auch um die Schlechten kümmern müssen. Im übertragenen Sinn sollen die Rechtschaffenen die Schlechten auf ihrem Rücken tragen

Darum ist das Mittel gegen die Plage, an der die Rechtschaffenen und die Schlechten gemeinsam leiden, die Ketoret-Mischung. Sie bedeutet: Wenn die Schlechten und die Rechtschaffenen verbunden sind, dann beschützen die Rechtschaffenen die Schlechten.



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