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Raw Frand zu Parschat Wajeschew 5768 (Beitrag 2)

Eine Rede vor Napoleon

Gegen Ende der Parscha, befindet sich Josef zusammen mit zwei Ministern von Pharaoh im Gefängnis. Die beiden hatten schreckliche Albträume und konnten mit keiner Erklärung zufrieden gestellt werden. Als der Sar haMaschkim (Mundschenk) seinen merkwürdigen Traum Josef erzählte, gab ihm Josef die folgende Deutung:

Die drei Ranken sind drei Tage. Heute in drei Tagen wird Pharao dich wieder auf deinen früheren Posten einsetzen, und du wirst Pharaos Becher in seine Hand legen, wie du es früher getan hast, als du noch sein Mundschenk warst. Denn wenn du mich, wenn es dir gut gehen wird, bei dir im Gedächtnis wirst behalten haben (ki im sechartani...) , so wirst du doch mit mir Wohlwollen üben, wirst mich Pharao gegenüber erwähnen und wirst mich aus diesem Hause hinaus bringen. Denn gestohlen wurde ich vom Land der Hebräer und auch hier habe ich nichts getan, dass sie mich in die Grube gebracht haben." [Bereschit 40:12-15]

Raw Chaim Soloveitchik sagte zu diesen Pesukim. Wir würden erwarten, dass Josef zuerst den Traum des Sar haMaschkim deuten und hernach separat um einen Gefallen bitten würde. Wenn die Deutung sich als wahr erweisen würde, dann solle der Sar haMaschkim ihm helfen, aus dem Gefängnis zu kommen. Raw Chaim erklärt, die Worte "ki im sechartani..." – die Josefs Bitte um Hilfe einleiten – seien eigentlich ein Teil von Josefs Traumdeutung.

Die Verbindung dieses Pasuks mit dem vorigen zeigt, dass alles Teil der Botschaft des Traumes war. "Ki im..." kann mit "damit..." übersetzt werden.

Raw Chaim erzählte eine Geschichte aus der Zeit von Napoleon. Napoleon hatte eine bedeutende Schlacht gewonnnen und machte ein grosses Fest. Er lud jeden ein, um über den grossartigen Sieg zu sprechen. Ein Redner nach dem anderen stand auf, doch niemand fand die richtigen Worte. Napoleon fragte, ob es einen Rabbi in der Stadt habe und lud ihn vor, um über die Ereignisse zu sprechen.

Sein Leutnant ging hinaus und fand irgendeinen Rabbiner in einem kleinen nahe liegenden Dörfchen und brachte ihn zum Bankett. Er befahl ihm, etwas vor Napoleon zu sagen, dem mächtigsten Mann der Welt.

Dies geschah in der Woche von Parschat Wajeschew. Der Raw erzählte die Geschichte von Josef, der mit den königlichen Ministern im Gefängnis sass.

Er sagte folgendes:
Normalerweise wenn jemand in einer hohen Position in der Regierung eines schrecklichen Verbrechens angeklagt ist, kann er im besten Fall einen Freispruch erwarten. Niemand würde erwarten, dass dieser in Ungnade gefallene Beamte seinen früheren Posten zurückerhalten würde.

Der Sar haMaschkim, der eine der angesehensten Stellen der damaligen Zeiten innehatte, schmachtete im Gefängnis für ein Verbrechen, das er verübt hatte. Plötzlich hat er einen merkwürdigen Traum und Josef sagt zu ihm 'du wirst nicht nur freigelassen werden – du wirst deine frühere angesehene Stelle zurückerhalten, als ob nichts geschehen sei.' Dies ist sehr sonderbar – es macht keinen Sinn. Weshalb sollte der Sar haMaschkim Josef glauben?
Josef sagte zum Sar haMaschkim: "Weisst du, weshalb du und ich zusammen in dieser Gefängniszelle sind? Weißt du, weshalb du überhaupt in diese Grube geworfen worden bist und weshalb du deine frühere Stelle zurückerhalten wirst? Es ist wegen KI IM SECHARTANI – damit du mich vor Pharao erwähnen und helfen wirst, mich von hier herauszubringen.

Der einzige Grund, weshalb dies geschah, war weil dies ein Teil von Haschems Plan ist, damit ich das Wohlwollen des ägyptischen Königs erlange. Deshalb ist es wichtig, dass du mir zuhörst und deine vorgesehene Rolle spielst, mich vor Pharao zu erwähnen.

Der Raw sagte dann zu Napoleon Bonaparte: Wie kann es sein, dass du so erfolgreich bist, in der Eroberung der Welt?

Es ist, weil du gut zu den Juden bist. Du hast sie emanzipiert und ihnen Freiheit gegeben. Dies ist der Grund, weshalb du so weit gekommen bist. Der Schlüssel zu weiterem Erfolg ist, dass du weiter der Freund der Juden bist und mit deiner noblen Arbeit weiterfährst.



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