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Raw Frand zu Parschat Toldot 5764 (Beitrag 2)

Jizchak verzichtet auf den Brunnen, um sein geistiges Wohlbefinden nicht zu stören

Wie später in der Parscha beschrieben, erlebte Jizchak bei den Brunnen folgende Begebenheit: "Und Jizchak kehrte zurück und grub die Wasserbrunnen, die sie zu Lebzeiten seines Vater’s Avraham gegraben und die Philister nach Avraham’s Tod zugeschüttet hatten, wieder auf ... Und die Hirten von Gerar stritten mit Jizchak’s Hirten und sagten: "Das Wasser gehört uns". Deshalb nannte er den Brunnen "Essek", Gezänk, weil sie mit ihm gezankt ("hisasku") hatten. Dann gruben sie einen anderen Brunnen, aber auch um diesen stritten sie; daher nannte er ihn "Sitna" (Hinderung).

Rav Avraham, der Sohn von Rambam sagt: "Die Taten der Väter sind Wegweiser ­ sind Anhaltspunkte ­ für ihre Kinder." Warum berichtet uns die Torah, dass der Brunnen Essek genannt wurde? Ist es von Bedeutung für die Geschichte des jüdischen Volkes, welchen Namen dieser Ort trug? Wer ist daran interessiert?

Rav Avraham ben Ha-Rambam antwortet, dass ‚Essek‘ Konflikt bedeutet. Die Stammväter mit ihrem grossen Reichtum und den vielen Besitztümern, waren nicht in Geschäfte "verwickelt". Es war ihnen gleich, ob ihre Unternehmen florierten oder nicht. Für sie war dies eine Bürde, sie hätten gerne darauf verzichtet. Ihr wirklicher "Einsatz" ­ dort wo sie sich wirklich anstrengten ­ war rein geistiger Natur.

Als ein Konflikt um diesen Brunnen entstand, zu einem Gerichtsfall eskalierte und dieser Streit zu einer Finanzaffäre zu werden drohte, benannte ihn Jizchak "Essek". Der Name bedeutet: "Es ist eine Affäre". Jizchak meinte: "Ich will mit solchen Dingen nichts zu tun haben. Ich habe keine Zeit für solchen Ballast. Das gehört nicht zum Sinn meines Lebens. Lasst uns einen anderen Brunnen finden!"

Dies sind die "Taten der Väter", welche ein Leitfaden und ein Wegweiser für ihre Nachkommen sein sollen.


Quellen und Persönlichkeiten:
Rav Avraham ben Ramba‘m (1186-1237): Nachfolger seines Vaters, Rav Mosche ben Maimon (Ramba‘m) als Nagid, Fürst und Oberrabbiner der Juden in Äegypten.



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