Tewet
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Raw Frand zu Parschat Toldot 5765 (Beitrag 2)

Wir sollten versuchen, mindestens wie Ejsav zu handeln

Die Torah spricht von Ejsavs besonderen Kleidern, mit welchen Rivka Ja’akov bekleidete [Berejschit 27:15]. Unsere Weisen sagen, dass es sich um besondere Kleider handelte, welche Ejsav nur dann anzog, wenn er seinen Vater bediente. Trotzdem er durch und durch verdorben war, zollte er seinem Vater gewaltigen Respekt und erwies ihm aussergewöhnliche Ehrerbietung. Ejsav erschien, wann immer der Vater etwas von ihm wünschte, nicht einfach in seiner Strassenkleidung oder im Jägerkostüm. Er besass besondere Kleider, welche er ausschliesslich zur Bedienung seines Vater anzog. Rabban Schimon ben Gamliel sagt in einem Midrasch: „Mein ganzes Leben versuchte ich meinem Vater getreu nach der Halacha (jüdisches Gesetz) zu dienen, aber ich erbot nicht einmal einen Hundertstel der Ehrerbietung, die Ejsav seinem Vater Jizchak entgegenbracht hatte.“

Zu dieser Zeit war Jizchak, wie wir der Geschichte über die verschiedenen Segnungen entnehmen können, bereits blind. Deshalb machte es für Jizchak keinen Unterschied, ob Ejsav seine besonderen Kleider anzog. Jizchak hätte nicht bemerkt, welche Kleider Ejsav trug. Dies zeigt, dass der Dienst am Vater für Ejsav nicht einfach Schauspielerei war. Sogar, wenn sein Vater es nicht bemerkte, zog er für ihn seine besten Kleider an. Das war das Ausmass von Ejsav’s Kibud Av (Ehrebietung gegenüber dem Vater).

Viele Menschen sind mit betagten Eltern gesegnet. Im hohen Alter verlieren die Menschen das Gefühl, was um sie herum geschieht. Manchmal ist es Alzheimer. Manchmal sind es andere Faktoren. Manchmal erkennen Eltern nicht einmal, dass es sich bei den Menschen im Zimmer um ihren Sohn oder ihre Tochter handelt.

Wir müssen von Ejsav lernen. Ejsav zog sich für seinen Vater schön an, obwohl sein Vater nicht feststellen konnte, ob Ejsav Strassenkleider, Schabbatkleider oder gar keine Kleider trug. Sein Kibud Av war so echt, dass es ihm nicht darauf ankam, was der Vater wusste oder was er erkennen konnte. „Es obliegt meiner Verantwortung meinen Vater zu ehren.“ In diesem Bereich müssen wir alle versuchen, Ejsav nachzuahmen.



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