Adar Scheni
/Paraschat Schmini


Raw Frand zu Paraschat Schemot 5779 – (Beitrag 1)

Der Schlüssel zur Offenbarung: Warum wird er nicht vom Feuer aufgezehrt?

Rabbi Alpert weist auf eine tiefgründige Geschichte hin. Es geht um Mosche und den brennenden Busch. “Ich will hingehen und diese wunderbare Erscheinung betrachten. Warum wird der Dornbusch nicht aufgezehrt?“ [3:3] Gleich danach geschieht eines der historisch bedeutendsten Ereignisse: G’tt erscheint Mosche zum ersten Mal.

Darin liegt eine Botschaft - Eine Botschaft wie man den Weg zum Glauben an G’tt (zur Emunah) findet.

Wie kann man zum Bewusstsein gelangen, dass ein Schöpfer dieser Welt existiert?

Diese uralte Frage beschäftigt die Menschheit seit jeher. Wie weiss man, dass G’tt existiert? Nach dem jüdischen Glauben ist jeder verpflichtet an die Existenz G’ttes zu glauben. Das geht jeden an. Unabhängig ob er einen überdurchschnittlichen IQ hat oder nicht. Unabhängig ob er ein grosser Philosoph ist oder nicht. Unabhängig ob er ein hohes intellektuelles Niveau erreicht hat oder nicht. Wie erreicht man ein solches Bewusstsein?

Dieser Vers sagt uns, wie Mosche Rabejnu dieses Bewusstsein erlangte. Mosche kam zu diesem Schluss wegen einer Frage, die er nicht beantworten konnte. Es war keine schwierige Frage. Auch war es keine tiefgründige Frage. Es war eine einfache Frage, die sich jeder hätte stellen können. Warum verbrennt dieser Busch nicht? G’tt erschien ihm unmittelbar, nachdem er sich diese Frage gestellt hatte.

Welche Lehre können wir daraus ziehen?

Der beste Beweis für G’ttes Existenz, ist, dass wir immer noch da sind. Die Frage lautet: ‚Warum verbrennt der Busch nicht?‘ Wie kann ein Busch ein solches Inferno schadlos überstehen?‘ Die Antwort zu dieser Frage ist, und G’tt sprach ...‘, d.h.  weil G’tt existiert.

Der Geschichte nach, soll Friedrich der Grosse an seinem Hof nach einem unumstösslichen Beweis für die Existenz G’ttes verlangt haben. Die Antwort soll ihm in nur zwei Worten überbracht worden sein: ‚die Juden‘.

G’tt existiert und er beschützt sein auserwähltes Volk. Deshalb verstehen wir, dass der Busch (das Jüdische Volk) nicht verbrennt.

Warum ist also dieser kleine Dornbusch nicht verbrannt? Wir sind ein winziges, kleines Volk, das während tausenden von Jahren verfolgt wurde. Wir haben nie einen Sputnik oder einen Mann ins All geschickt. Warum verbrennt der Busch nicht? Die einzige Antwort dazu muss sein: Weil es einen G’tt im Himmel gibt. Dazu braucht es keine grosse intellektuelle Leistung.

 

Quellen und Persönlichkeiten:

Rav Nissan Alpert: (1927–1986) Rav der Agudah Long Island in Far Rockaway und Lehrer an der Jeschiwat ‚Rabbenu Jitzchak Elchanan‘. Er war einer der herausragendsten und prominentesten Schüler von Rav Moshe Feinstein und verschied kurz nach Rav Mosche Feinstein im Jahr 1986.

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Die Bearbeitung dieses Wochenblatts erfolgte durch Mitarbeiter des Jüfo-Zentrums in Zürich

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