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Raw Frand zu Parschat Wajeschew 5764 (Beitrag 1) PDF Drucken E-Mail

Raschi’s Kommentar erscheint im Text selbst

Josef träumte, dass Sonne Mond und 11 Sterne sich vor ihm bückten. Die Bedeutung dieses Traums war für Ja’akov klar: Sonne und Mond waren Josefs Vater und Mutter und die 11 Sterne entsprachen seinen Brüdern. Ja’akov wies Josef mit folgenden Worten zurecht: „Was bedeutet dieser Traum, den du geträumt hast („Mah haChalom haseh ASCHER CHALAMTA“) ­ soll ich etwa mit deiner Mutter und deinen 11 Brüdern vor dich hintreten und mich vor dir bücken?“ [Berejschit 37:10].

Raschi erklärt, dass Ja’akov nicht etwa den ganzen Traum kritisierte. Vielmehr hob er hervor, dass der Traum nicht wahr werden könne, da Josef’s Mutter ja nicht mehr am Leben war. Raschi’s Erklärung ist bereits aus den Worten ASCHER CHALAMTA ersichtlich („den du geträumt hast“). Wenn wir diese beiden Worte genau anschauen (und den Leerschlag verschieben), finden wird die Worte „RACHEL MEITa“ (Rachel, Josef’s Mutter, starb).


Quellen und Persönlichkeiten:
Raschi (1040 - 1105) [Rabbi Schlomo ben Jizchak]: Troyes (Frankreich) und Worms (Deutschland); "Vater aller Torahkommentare".



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